150 Jahre Feuerwehr Helmbrechts - INFOS -

 

Ein ereignisreiches Wochenende erlebten vier Kameraden der Feuerwehr Helmbrechts zusammen mit vier Kameraden der Feuerwehr Gösmes beim Feuerwehreinsatztraining auf dem Truppenübungsplatz der Bundeswehr im unterfränkischen Wildflecken. Zusammen mit den Kameraden der Feuerwehr Wirsberg und ihrem HLF bildete unser MZF und das LF20KatS den kleinsten der sieben Löschzüge. Für die Feuerwehr Helmbrechts nahmen Daniel Ruder, Dominik Böhm, Wolfgang Schulz und Thomas Fickenscher teil. Stefan Pausch, Jochen Werner, Martin Pister und Dominic Hahn waren für die Feuerwehr Gösmes am Start.

Der Landkreis Kulmbach hat das Einsatztraining nach 2009 und 2010 in diesem Jahr nun schon zum dritten Mal auf die Beine gestellt und alle Feuerwehren aus dem eigenen Landkreis und den benachbarten Landkreisen dazu eingeladen. Somit sind 20 Freiwillige Feuerwehren mit 25 Einsatzfahrzeugen und über 200 Einsatzkräften der Einladung gefolgt und begaben sich Donnerstagabend bis Sonntagmittag auf den Truppenübungsplatz. Aus dem Landkreis Hof nahmen außerdem noch die Feuerwehren aus Schauenstein und Schwarzenbach a. d. Saale teil.

Freitag und Samstag wurden durch die sieben eingeteilten Löschzüge verschiedenste Einsatzszenarien durchgespielt, wie einem verunfallten Pkw der an einen Stromverteiler gefahren ist, der Rettung einer eingeklemmten Person unter einem herabgefallenen Baum, einem Zimmerbrand im Keller, Gasgeruch in einem Gebäude,  der Brand eines Mehrfamilienhauses, das Ableitern einer verletzten Person von einem Balkon, sowie ein Auffahrunfall mit einem Lkw und drei Pkw bei dem mehrere Personen eingeklemmt worden sind und der Lkw dabei in Flammen aufgegangen ist. Der größte Einsatz hat sich Freitagabend gegen 20 Uhr ereignet als alle sieben Löschzüge zum Absturz eines Bundeswehrhubschraubers gerufen worden sind. Rund 15 Verletzte mussten dabei von den Einsatzkräften mit Wärmebildkameras und weiteren Hilfsmitteln in der Dunkelheit gesucht werden. Die Rettung der Verunglückten war in dem schwierigen Terrain nicht ganz einfach, da sie teilweise auf steilen Abhängen und im meterhohen Gras gelegen waren und militärische Sperrzäune den Durchgang verhinderten.

Damit die verschiedenen Einsätze realistisch dargestellt werden konnten, unterstützten Pyrotechniker vom Technischen Hilfswerk Ortsverband Kulmbach die Organisatoren mit Explosionen, Bränden und dem vernebeln von Gebäuden an den Einsatzstellen. Das Bayerische Rote Kreuz Kreisverband Kulmbach sorgte morgens bis abends für die tadellose Verpflegung der Einsatzkräfte und kümmerte sich um kleinere Verletzungen bei den Kameraden.

Sichtlich begeistert vom Feuerwehreinsatztraining Wildflecken waren die Kameraden und hoffen auf eine Fortsetzung in den kommenden Jahren.

Ein herzlicher Dank geht dabei an das Landratsamt Kulmbach, allem voran dem Kreisbrandrat Stefan Härtlein sowie Kreisbrandmeister Yves Wächter, die mit ihrem Team dieses Einsatztraining auf die Beine gestellt haben. [tfi]


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