Im Laufe der Jahre hat sich bei der Feuerwehr Helmbrechts viel getan, es gab neue Fahrzeuge, Kameraden kamen und gingen, die Ausrüstung wurde modernisiert, doch eines blieb fast über 15 Jahre gleich: die Farbe der Einsatzbekleidung. Schwarzblau waren Jacke und Hose. Kaum einer der Kameraden erinnert sich noch an die Zeiten, als bei der Feuerwehr in Helmbrechts andere Farben getragen wurden.

Im Januar hat sich das Erscheinungsbild der Kameraden gravierend geändert, in Zusammenarbeit  mit Herrn Hartmann von der Firma Murk und Sven Brosig als Berater der Wehr. Bei der neu angeschafften Einsatzschutzbekleidung dominiert die Farbe Rot. Brandschutzjacke und Brandschutzhose leuchten in dieser Farbe. Die neue Bekleidung bietet noch größeren Schutz gegen Flammen und verfügt über viele Taschen und Ablagemöglichkeiten für Funkgerät und Ausrüstung. Im Gegensatz zur bisherigen Bekleidung wurde die Atmungsaktivität verbessert und das Gewicht reduziert.

Bevor die Einsatzkräfte auf dem Löschzug mit der neuen Bekleidung zu Einsätzen im Land und Stadtgebiet ausrücken, müssen alle in Theorie und Praxis an der neuen Kleidung und speziell an dem neuen Multifunktionsgurt ausgebildet werden. „Nicht nur die Farbe ist neu“, berichtet Markus Richter, 1. Kommandant der Feuerwehr Helmbrechts, „die größte Änderung steckt an und in einem Gurt in dieser Jacke.“ Jeder Feuerwehrmann trug bisher einen sogenannten Feuerwehrhaltegurt, der über der Jacke getragen wurde. An diesem Gurt konnte man Feuerwehrmänner unter anderem gegen Absturz sichern.

Dieses System ist nun überflüssig. Der Multifunktionsgurt wird in die Brandschutzjacke integriert und kann auf Brusthöhe an zwei Öffnungen herausgezogen werden. „Das neue System ist nicht nur äußerst praktisch“, berichtet Feuerwehrreferent Fritz Sauerteig „es bietet vor allem auch ein größeres Einsatzgebiet. Halten und Rückhalten und Sichern, – dieses System lässt sich in den unterschiedlichsten Bereichen verwenden.“

Und genau dieser Gurt ist der Grund, warum die Einsatzkräfte bei der Feuerwehr nicht einfach ihre Bekleidung tauschen können, sondern speziell an dieser geschult werden müssen. „Jeder Feuerwehrmann muss diesen Multifunktionsgurt einmal getestet haben“, so Richter.

Insgesamt 80 aktive Mitglieder wurden mit der neuen Einsatzkleidung, Helm, Handschuhe, Helmlampe und Sicherheitsschuhe ausgestattet. Möglich gemacht hat das die Stadt Helmbrechts.

Bürgermeister Stefan Pöhlmann und zweiter Bürgermeister Robert Geigenmüller, sahen die dringende Notwendigkeit der Feuerwehr die in jeder Notsituation für uns da sind mit den neuen Fire Rescue loop Comfort X Treme Anzügen von der Firma Texport auszustatten. Die hohen Kosten von knapp 110.000 Euro übernehme die Stadt gerne so Stefan Pöhlmann weiter.

Bericht/Stephan Fricke

Foto: Stephan Fricke

 

 

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