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Helmbrechts - Ein Fall, der sich (bisher) so nicht zugetragen hat: Bei einem Notfalleinsatz drängt ein junger Mann einen Helfer von der Feuerwehr unsanft zur Seite, weil der ihm die Sicht auf das Geschehen versperrt.
Diese Szene ist für Kreisbrandinspektor Bernd Hohenberger nicht einmal so abwegig, wenn er an den Großbrand bei der Helmbrechtser Firma Knopf's Sohn vor etwa einem Monat denkt.
Keine Einwände
Die Vorkommnisse bei diesem Einsatz hat er nun zum Anlass genommen, zu einem Pressegespräch einzuladen: Er will die Bevölkerung dafür sensibilisieren will, sich bei Ernstfällen so zu verhalten, dass die Lösch- und Rettungsarbeiten nicht behindert werden und keiner der Beteiligten zu Schaden kommt. An der Gesprächsrunde nahmen auch Reiner Hoffmann, Kreisbrandmeister und Kommandant der Feuerwehr Helmbrechts, sowie Bürgermeister Stefan Pöhlmann teil.
Grundsätzlich, sagt Bernd Hohenberger, habe man bei Einsätzen keine Einwände gegen ein Publikum, das aus sicherer Entfernung zuschaut. Dies könne sogar als Lob für die Tätigkeit der Kameraden verstanden werden. Fatal war das Interesse allerdings beim Brand in Helmbrechts, wo es zu Behinderungen kam.



